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Beim INFO SOZIAL News Ticker finden sie soziale Nachrichten, Pressemitteilungen und Anündigungen rund um die Soziale Arbeit. Hier erfahren sie täglich Aktuelles aus dem Sozialwesen.

Fri 03 April, 2020
(16:48) - Der Paritätische Gesamtverband
Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO) mahnt im Standpunkt zur Corona-Pandemie dazu, die weltweiten Auswirkungen nicht aus dem Blick zu verlieren.
(14:26) - Jugendhilfeportal: Artikel
Wegen der Covid19-Pandemie pausiert derzeit der Präsenzkursbetrieb an Volkshochschulen und in anderen Bildungseinrichtungen. Dies betrifft auch die Integrations- und Berufssprachkurse für Zugewanderte. Um den Lernfortschritt der Teilnehmenden zu erhalten, fördert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ab sofort für die Dauer von bis zu drei Monaten Online-Tutorien zum Deutsch lernen.
(14:15) - Jugendhilfeportal: Artikel
Kinder, Eltern und Grundschulen brauchen Unterstützung, um während der Schulschließungen das Lernen zu Hause zu ermöglichen. Ausgewählte Angebote zur Information über Corona, zum Lernen zu Hause und gegen Langeweile präsentiert ein neues Online-Spezial auf den Internetseiten von Seitenstark e.V.
(13:34) - Jugendhilfeportal: Artikel
Das Youth Wiki ist um ein Thema reicher: Jugendarbeit wurde als neues Themenfeld in der Online-Enzyklopädie zur Jugendpolitik in den Ländern Europas frei geschaltet. Damit bietet das Youth Wiki in kompakter Form einen Einblick in die Entwicklung und aktuellen Gegebenheiten des Arbeitsfeldes und unterstützt somit die Wissensbasis zur Jugendarbeit, auch mit Blick auf die im Dezember 2020 im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft geplante European Youth Work Convention.
(12:56) - Der Paritätische Gesamtverband
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt vor betrügerischen Mails zum Kurzarbeitergeld. Die Absender wollen an persönliche Kundendaten gelangen.
(12:42) - Jugendhilfeportal: Artikel
In einer konzertierten Aktion positionieren sich die Hochschulen des UAS7-Verbunds, dem sieben große forschungsorientierte deutsche Fachhochschulen mit starker internationaler Ausrichtung angehören, zur Debatte, das Sommersemester 2020 zum „Null-Semester“ zu erklären. Gewünscht wird ein flexibles Studiensemester anstelle eines „Null-Semesters“.
(11:59) - Deutscher Bundesjugendring
Der DBJR-Vorstand hat am 3. April 2020 die Position „Jugendpolitik im Ausnahmezustand“ beschlossen.
(11:30) - Der Paritätische Gesamtverband
Das neue Weisungspaket zielt darauf ab, einen schnellen und unbürokratischen Zugang insbesondere für Selbständige, Freiberufler und Arbeitnehmer zu den Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende zu schaffen, wenn keine vorrangigen Hilfen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund COVID-19 greifen.
(11:25) - Der Paritätische Gesamtverband
Im Rahmen des Sozialschutz-Paket hat der Gesetzgeber mit dem neu eingefügten § 421c SGB III einen Anreiz geschaffen, während des Bezugs von Kurzarbeitergeld eine zusätzliche Beschäftigung in systemrelevanten Bereichen anzunehmen. Diese Möglichkeit eines (anrechnungsfreien) Hinzuverdienstes für die Arbeitnehmer*innen ist jedoch von der rechtlichen Situation abzugrenzen, die besteht, wenn soziale Dienstleister in Erfüllung ihrer Pflichten nach § 1 SodEG ihre Arbeitskräfte im Wege der (erlaubsnisfreien) Arbeitnehmerüberlassung in systemrelevanten Bereichen zur Verfügung stellen.
(11:25) - Jugendhilfeportal: Artikel
Wann die rund 450 Jugendherbergen der 14 DJH-Landesverbände wieder öffnen können ist nicht absehbar. Der gemeinnützige Verband der Deutschen Jugendherbergen (DJH) mit 2,5 Millionen Mitgliedern, der durch die Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden Krise steckt, bietet nun Politik und Behörden Unterstützung an und steht einer Zwischennutzung einzelner Jugendherbergen, etwa für Quarantänemaßnahmen oder zur Unterbringung von Einsatzkräften, offen gegenüber.
(10:31) - Jugendhilfeportal: Artikel
Am 5. April jährt sich das Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland. In einer Stellungnahme ruft Claudia Kittel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention dazu auf, die Kinderrechte auch in der Corona-Krise zu wahren. Sie fordert u.a. nicht-staatliche Akteure, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, mit den nötigen Ressourcen auszustatten, um einen Beitrag zur Verwirkichung der Kinderrechte leisten zu können.
(09:58) - Jugendhilfeportal: Artikel
Die Europäische Kommission geht weiter gegen die Verbreitung von Falsch- und Desinformation in Bezug auf die Coronavirus-Pandemie vor. Dazu hat sie eine neue Webseite mit Faktenchecks zu gängigen Mythen gestartet. Zudem arbeitet die Kommission weiterhin eng mit Online-Plattformen zusammen.
(09:47) - Jugendhilfeportal: Artikel
Unzählige Fachkräfte können gerade ihre Klient(inn)en nicht vor Ort sehen und müssen auf das Telefon oder die Videokommunikation ausweichen, für die sie oft nicht qualifiziert sind. Hinzukommt, dass sie selbst meist ihren Alltag völlig neue organisieren müssen und selbst in krisenhaften Situationen sein können. Um die Fachkräfte nicht alleine zu lassen mit ihren Herausforderungen in der Coronakrise, hat die Fachgruppe Onlineberatung und Medien der Deutschen Gesellschaft für Systemische Beratung, Therapie und Familientherapie (DGSF) zwei Handreichungen veröffentlicht.
(09:26) - Jugendhilfeportal: Artikel
Mit seiner Handreichung „Schutzkonzepte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen und Diensten“ unterstützt der AWO Bundesverband all jene in der Praxis, die ein Schutzkonzept erarbeiten möchten bzw. ihr bestehendes Konzept überprüfen wollen.
(08:26) - Jugendhilfeportal: Artikel
Um Schüler/-innen in Zeiten der Corona-Krise das Lernen zu Hause zu erleichtern, gibt es ab sofort ein umfangreiches Online-Angebot der Allianz „Wir bleiben schlau!“ zur MINT-Bildung in den eigenen vier Wänden. Dort finden sich z.B. Aufgaben und Anregungen für kleine Experimente oder das Programmieren. Die Allianz soll auch über die Corona-Krise hinaus Bestand haben.
(07:56) - Jugendhilfeportal: Artikel
Eine wissenschaftliche Untersuchung bestätigt die Wirksamkeit der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie der Bundesregierung. Das Max Rubner-Institut hat geprüft, ob sich die Energie- und Nährstoffgehalte bei Milchprodukten, Erfrischungsgetränken, Frühstückscerealien und Tiefkühl-Pizzen verbessert haben. Ein besonderer Schwerpunkt der Untersuchung lag auf Produkten mit Kinderoptik.
Thu 02 April, 2020
(23:14) - Der Paritätische Gesamtverband
Hier wird das SodEG systematisch dargestellt.
(16:35) - Der Paritätische Gesamtverband
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird die digitalen Lernangebote im vhs-Lernportal der Volkshochschulen (vhs) durch die Schulung zusätzlicher online-Tutoren deutlich ausbauen. Das vhs-Lernportal ist das kostenfreie digitale Lernangebot des Deutschen Volkshochschul-Verbands e.V. (DVV) für Deutsch als Zweitsprache, für Alphabetisierung und Grundbildung. Kursleiterinnen und Kursleiter können sich kostenfrei als Kurs-Tutoren registrieren, eigene Kurse anlegen und ihre Lernenden online begleiten.
(16:14) - Presseportal.de - Paritätischer Wohlfahrtsverband
Paritätischer Wohlfahrtsverband: Berlin (ots) - Anlässlich der ersten Quarantänemeldung aus Griechenland fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband eine sofortige Evakuierung der Hotspots auf den griechischen Inseln und an der Grenze zur Türkei und appelliert an die deutsche ...
(16:00) - Der Paritätische Gesamtverband
Pressemeldung vom 02.04.2020
(14:16) - IAB-Feeds: Allgemeine News

Pflegerin und Patientin in einer Pflegeeinrichtung

Der Pflegebranche fehlen akut Fachkräfte. In der aktuellen Corona-Krise könnte sich die Lage noch einmal deutlich verschärfen. Als eine mögliche Ursache werden zu niedrige Gehälter angeführt. Die Löhne der Pflegekräfte stellen für die Pflegeeinrichtungen einen wesentlichen Kostenfaktor dar. Sie sind aufgrund der ausgehandelten Pflegesätze außerdem weniger flexibel als in anderen Wirtschaftsbereichen. Zugleich ist der Lohn als Instrument zur Motivation und längerfristigen Mitarbeiterbindung wie auch im Rahmen des weiter steigenden Fachkräftebedarfs von erheblicher Bedeutung. Dennoch unterscheiden sich die Löhne in der Pflege nach wie vor erheblich zwischen den Pflegeberufen, den Bundesändern und den verschiedenen Pflegeeinrichtungen

Zum Download des Berichts

(12:55) - Klicksafe News-Feed
Homeoffice, Homeschooling, #wirbleibenzuhause: die Corona-Krise stellt unseren Alltag derzeit auf den Kopf. Das Schul- und Arbeitsleben und unser Freizeitverhalten verlagern sich dabei zunehmend auch in den digitalen Raum. klicksafe möchte Sie auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten begleiten und stellt passende Informationen und Tipps zusammen, die Sie beim kompetenten Umgang mit digitalen Medien unterstützen sollen.
(12:45) - RSS-Feed
Um Kinder und Jugendliche in der Corona-Krise besser vor häuslicher Gewalt und Missbrauch zu schützen, stimmen sich das Bundesjugendministerium und die Bundesländer über konkrete Hilfs- und Beratungsangebote ab. Kontaktbeschränkungen und Quarantänemaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Ausbreitung sind für viele Familien eine enorme Herausforderung. Druck, Existenzängste und Konflikte können insbesondere in bereits belasteten Familien in Gewalt gegen Kinder und Jugendliche münden. Das Bundesfamilienministerium nimmt bereits wahr, dass die Beratungsangebote stärker nachgefragt werden. Beim Elterntelefon der "Nummer gegen Kummer" unter der Rufnummer 0800 111 0550 gibt es aktuell einen Anstieg von 21 Prozent gegenüber den Vormonaten. Bei der Chat-Beratung für Kinder und Jugendliche liegt der Anstieg bei 26 Prozent. Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey steht im intensiven Austausch mit den Jugend- und Familienministerinnen und -ministern der Länder, um Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise abzustimmen. Dr. Franziska Giffey: Bund, Länder und Kommunen müssen jetzt alles tun, damit Kinder und Jugendliche auch während der Corona-Krise vor Missbrauch und Gewalt geschützt sind. Deshalb ist eine funktionsfähige Kinder- und Jugendhilfe in der derzeitigen Lage von ganz erheblicher Bedeutung. Denn Kinder- und Jugendschutz ist Gesundheits- und Lebensschutz. Gemeinsam mit meinen Länderkolleginnen und -kollegen berate ich über flexible Lösungen für einen funktionierenden Kinderschutz, etwa konkrete Maßnahmen zur Durchführung ambulanter Hilfen und die Stärkung der Online- und Telefonberatungsangebote. Wir brauchen dafür dringend die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe. Sie sind systemrelevant, weshalb es für ihre Kinder eine Notbetreuung in Kitas und Schulen geben sollte. Wir als Bundesjugendministerium unterstützen Länder und Kommunen bei ihren Anstrengungen vor Ort, um Leid zu verhindern. Wo die Belastung zu groß wird, muss geholfen werden. Wo Gefahr droht, muss konsequent gehandelt werden.  Flexible Lösungen finden Einrichtungen und Dienste der Kinder- und Jugendhilfe, die Kindeswohl sichern, müssen ihre Arbeit weiterführen. Das gilt auch für ambulante Hilfen, sofern es um die Abwehr von Kindeswohlgefährdungen geht. In jedem Einzelfall muss geprüft werden, in welchem Rahmen die Hilfe fortgesetzt werden kann. Hier sind flexible Lösungen gefragt: Die Fachkräfte können beispielsweise durch telefonischen Kontakt oder Video-Gespräche mit den Familien wichtige Unterstützungsarbeit leisten. Hilfe über das Sozialschutz-Paket Dabei ist von zentraler Bedeutung, dass auch die freien Träger weiterhin ihre für den Kinderschutz relevanten Leistungen erbringen und den Betrieb ihrer Einrichtungen aufrechterhalten. Sie erhalten Sicherheit mit dem gerade beschlossenen Sozialschutz-Paket. Der Bund hat darin einen Sicherstellungsauftrag geregelt, durch den soziale Dienstleister und Einrichtungen weiterhin Zahlungen vom öffentlichen Träger erhalten, unabhängig davon, ob diese ihre ursprünglich vereinbarte Leistung tatsächlich ausführen oder nicht. Die freien Träger sind zugleich angehalten, ihre Ressourcen dort einzusetzen, wo es im Moment dringend nötig ist. Dazu gehört alles, was für einen funktionierenden Kinderschutz notwendig ist. Beschäftigte der Kinder- und Jugendhilfe sollten Notbetreuung nutzen Die Kinder- und Jugendhilfe ist nach Auffassung des Bundesfamilienministeriums systemrelevant. Deshalb sollte es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich sein, ihre Kinder in eine Notbetreuung in Kitas und Schulen zu geben. Zu dem Kreis der Berechtigten sollte die stationäre Kinder- und Jugendhilfe, die Notbetreuung und die sonst kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe gehören. Online-Angebote für Kinder, Jugendliche und Eltern Das Bundesjugendministerium verstärkt die Beratungsangebote, die es bereits fördert und baut sie aus, wo es geht. Da viele Jugendliche im Netz unterwegs sind, eignen sich Online-Angebote zur Beratung in Krisensituationen besonders gut. Eine Reihe von Projekten konnte ausgebaut werden. Geplant ist der Ausbau der JugendNotmail (jugendnotmail.de), bei der Kinder und Jugendliche von zehn bis 19 Jahren per E-Mail, im Gruppenchat oder in offenen Foren Unterstützung, Rat und Austausch finden.Die Beratungsangebote der "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche (Rufnummer: 116 111) sowie für Eltern (Rufnummer 0800 111 0550) und von jmd4you (Beratung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund) werden erweitert.Der Projektpartner des Bundesjugendministeriums Off Road Kids baut sein Angebot Sofahopper.de, Hilfe für junge Menschen auf der Straße weiter aus: Off Road Kids bietet jetzt Live-Chat- und Telefonberatung bis in die Abendstunden hinein an. Zudem sind dann alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Streetwork-Stationen als Online-Berater bei "sofahopper.de" im Einsatz.Das Bundesjugendministerium hat ad hoc die Online-Jugend- und Elternberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. ausgebaut. Das erweiterte Angebot steht seit Anfang letzter Woche zur Verfügung.Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat auf der Seite elternsein.info bundesweit verfügbare Beratungsangebote für Eltern zusammengestellt und stellt Fachkräften in den Frühen Hilfen in Kürze FAQ zur Bewältigung der besonderen Situation zur Verfügung.Bei der Bundesstiftung Mutter und Kind wird schwangeren Frauen in einer Notlage jetzt vorübergehend eine formlose Antragstellung per Post nach telefonischer Beratung ermöglicht. Zudem stellen die Schwangerschaftsberatungsstellen vielfach auf Videoberatung um. Unterstützung für die Fachkräfte in Kitas, Jugendämtern und freien Trägern Das Bundesjugendministerium wird durch das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz, die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen und die Universität Hildesheim Online-Angebote bereitstellen, die Jugendämter und freie Träger darin unterstützen, flexible Lösungen zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben in der gegenwärtigen Situation zu finden. Dafür wird eine Kommunikations- und Transferplattform eingerichtet, die Informationen zum Umgang mit den aktuellen Herausforderungen bündelt und BestPractice-Beispiele sammelt. Im Bundesprogramm Fachkräfteoffensive Erzieherinnen und Erzieher wird im April die Online-Lernplattform "Praxisanleitung digital" freigeschaltet. Damit können Fachkräfte aus Kitas die Zeit der Schließungen für ihre Weiterbildung nutzen.
(12:45) - RSS-Feed
Das Bundesfamilienministerium unterstützt die Mehrgenerationenhäusern dabei, ihre Angebote schnell an die Anforderungen während der Corona-Zeit anzupassen - mit mehr Geld und Unterstützung auf organisatorischer Ebene. In der Corona-Krise stellen sich auch die 540 Mehrgenerationenhäuser (MGH) bundesweit um. Seit ihrer vorübergehenden Schließung sind sie mit "Angeboten auf körperliche Distanz" für ihre Nachbarschaften aktiv. Angebote schnell anpassen Um die wertvolle Arbeit der Häuser in der Corona-Krise noch besser zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium ein zweiteiliges Maßnahmenpaket aufgelegt: Am 7. April 2020 wird zum einen der Bundeszuschuss für die Häuser des Bundesprogramms "Mehrgenerationenhaus" um bis zu 1000 Euro pro Haus erhöht. Zum anderen unterstützt ein Kooperationsprojekt die Häuser bei der erforderlichen schnellen Umstellung ihrer Angebote. Mit der Aufstockung der Bundesmittel sollen die Häuser Kosten begleichen können, die durch die Umstellung auf "Angebote auf körperliche Distanz" entstehen. Von Anschaffungskosten für Smartphones oder Tablets für Engagierte, die beispielsweise regelmäßig einsame Menschen kontaktieren, über die Kompensation erhöhter Druck- oder Portokosten, um die Nachbarschaften per Plakat oder mit Briefen über die neuen Angebote zu informieren, Hilfe anzubieten oder Engagierte zu gewinnen - die Zuwendung kann flexibel je nach Bedarfen vor Ort eingesetzt werden. Nachbarschaftshilfen ausbauen Für eine fachliche Unterstützung bei der Umstellung der Angebote soll die Kooperation mit Partnern sorgen. Die Stiftung nebenan.de wird die Mehrgenerationenhäuser beim Auf- und Ausbau der digitalen und nicht-digitalen Nachbarschaftshilfen unterstützen. Für eine tägliche Gesprächs- und Beratungsstunde über Telefon, PC und Co. für ältere Menschen sorgen die "Digitalen Engel" von Deutschland sicher im Netz. Das Innovationsbüro des Bundesfamilienministeriums bietet "Erste-Hilfe"-Telefonkonferenzen für die Häuser, die sich mit der Digitalisierung ihrer Angebote vertraut machen möchten. Bundesprogramm "Mehrgenerationenhaus" Anfang 2017 hat das Bundesfamilienministerium das Bundesprogramm "Mehrgenerationenhaus" gestartet. Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte für täglich mehr als 62.000 Menschen. Durchschnittlich sorgen pro Haus 80 haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende dafür, dass das Miteinander der Generationen vor Ort aktiv gelebt wird. Die Mehrgenerationenhäuser bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und schaffen ein nachbarschaftliches Miteinander in der Kommune. Sie fördern den gesellschaftlichen Dialog zwischen Jung und Alt, ermöglichen Bürgerbeteiligung und stärken damit den Zusammenhalt der Menschen in ihren Kommunen. Weitere Informationen zum Programm gibt es hier.  
(12:36) - Der Paritätische Gesamtverband
In dem Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite wurde ein Entschädigungsanspruch für sorgeberechtigte arbeitende Eltern eingeführt, § 56 Abs. 1a IfSG.
(12:12) - Jugendhilfeportal: Artikel
Viele Familien stehen zurzeit vor existenziellen Sorgen, weil es drastische wirtschaftliche Einschnitte gibt. Familien, die wegen der Corona-Epidemie Einkommenseinbußen erleiden, und jetzt (nur noch) ein kleines Einkommen für sich und ihre Kinder erzielen, sollen in dieser Zeit besser unterstützt werden. Deshalb wurde der Kinderzuschlag (KiZ) angepasst und vom 1. April bis zum 30. September 2020 zu einem Notfall-KiZ umgebaut.
(11:43) - Jugendhilfeportal: Artikel
In der zweiten Jahreshälfte 2020 übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft. In einem ersten Dialogforum wurden die Vorhaben des BMFSFJ und die Erwartungen der Fachszene diskutiert. In seinem ausführlichen Tagungsbericht fasst JUGEND für Europa die wesentlichen Ergebnisse zusammen.
(11:00) - Jugendhilfeportal: Artikel
Das Programm „Engagierte Stadt“ geht ab dem 1. Juli 2020 in die dritte Phase. Städte, Gemeinden und Stadtteile mit 10.000 bis 250.000 Einwohner(inne)n, die Engagement und Beteiligung vor Ort stärken möchten, können bis 15. Mai am Interessenbekundungsverfahren teilnehmen.
(09:51) - Jugendhilfeportal: Artikel
Tagespflegestellen in ganz Baden-Württemberg sind bis zum 19. April 2020 geschlossen. Ob Tagesmütter und -väter ihre laufende Geldleistung auch während der Schließzeiten erhalten, ist landesweit nicht einheitlich geregelt. Etliche Tagesmütter und -väter stehen kurz vor der Insolvenz. Deshalb fordert Landesverband Kindertagespflege Baden-Württemberg e.V. das Land und die Kommunen auf, Tagespflegepersonen nicht im Stich zu lassen.
(09:45) - IAB-Feeds: Allgemeine News

Wissenschaftler bei der Arbeit„Die Qualifikationsstruktur der Neueingewanderten ist polarisiert“, stellt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie fest. Einem hohen Akademikeranteil steht ein hoher Anteil von Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung gegenüber. Mit dem Anstieg der Migration seit 2010 ist der Anteil der Akademiker unter den Neueingewanderten gesunken und der Anteil der Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung gestiegen. Der Akademikeranteil ist aber immer noch deutlich höher als in der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund

Presseinformation

IAB-Kurzbericht 8/2020

(09:32) - Jugendhilfeportal: Artikel
Eurodesk informiert regelmäßig über aktuelle Förder- und Fortbildungsangebote auf europäischer Ebene. Diesmal u.a. mit dabei: das Festival der Taten – digital im eigenen Wohnzimmer, Fristverlängerungen für Erasmus+ und ESK-Anträge sowie für das Förderprogramm „Jugend erinnert“ und die Förderprogramme des Fonds Sozikultur.
(09:30) - Jugendhilfeportal: Artikel
Beispielgebend, inspirierend und vorausschauend – das sind die 30 unter 30-Jährigen der Generation Grenzenlos, die die Hertie-Stiftung in ihrer Social-Media-Kampagne anlässlich 30 Jahren Deutscher Einheit gesucht und gefunden hat. Mit Generation Grenzenlos soll eine Brücke von 1989 in die Zukunft geschlagen und herausragendes Engagement junger Menschen sichtbar gemacht werden. Die 30 Alltagshelden stammen aus 14 Bundesländern und engagieren sich in den Themenfeldern Integration, kulturelle Vielfalt, Nachhaltigkeit, Inklusion, Chancengleichheit, politische Bildung oder im Rettungsdienst für unsere Gesellschaft.
(08:37) - Jugendhilfeportal: Artikel
Im Projekt „Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft“ an der Hochschule Landshut entwickeln die Forschenden unter Leitung von Prof. Dr. Mihri Özdogan Handlungskonzept für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter. Die Schulungsmaterialien, die hier erarbeitet werden, sollen bundesweit zum Einsatz kommen und den Fachkräften den professionellen Umgang mit Antisemitismus im Arbeitsalltag erleichtern.
(08:20) - Jugendhilfeportal: Artikel
Der prozentuale Anteil der Kinder und Jugendlichen in Hartz-IV-Haushalten steigt immer weiter an. Die Corona-Krise werde dies, nach Einschätzung des Deutschen Kinderhilfswerkes, noch verstärken. Deshalb brauche es, aus Sicht der Kinderrechtsorganisation, dringend eine Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland sowie eine bedarfsgerechte Kindergrundsicherung.
(08:18) - Jugendhilfeportal: Artikel
Frauen sind in Berufen des MINT-Bereichs – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Wie eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) zeigt, ist das Interesse an Technik und an einem Beruf in diesem Bereich schon unter 12- bis 14-jährigen Schülerinnen und Schülern äußerst unterschiedlich ausgeprägt. Und dies wiederum hat auch mit Geschlechterstereotypen zu tun.
(08:01) - Jugendhilfeportal: Artikel
Gemeinnützige Einrichtungen, Träger und Initiativen der Kulturellen Bildung erreichen in normalen Zeiten jeden Tag Millionen junger Menschen. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung fordert in einer Stellungnahme, die bedrohte Infrastruktur Kultureller Bildung zu schützen und Fachkräfte, Einrichtungen und Angebote abzusichern. Die Kulturelle Bildung braucht dringend Unterstützung, damit die Angebote und Jugendliche jetzt wie auch in Zukunft stärken können.
Wed 01 April, 2020
(18:44) - RSS-Feed
Viele Eltern sind während der Corona-Pandemie mit Verdienstausfällen konfrontiert. Um die finanziellen Folgen für Familien abzumildern, passt das Bundesfamilienministerium den Kinderzuschlag an. videoViele Familien stehen aufgrund der drastischen wirtschaftlichen Einschnitte vor existenziellen Sorgen. Wer wegen der Corona-Pandemie Einkommenseinbußen erleidet und nur noch ein kleines Einkommen für sich und ihre Kinder erzielt, soll besser unterstützt werden. Deshalb wurde der Kinderzuschlag (KiZ) angepasst. Für den Zeitraum von 1. April bis 30. September 2020 gilt der sogenannte Notfall-KiZ. Der KiZ unterstützt Familien mit kleinem Einkommen mit bis zu 185 Euro monatlich pro Kind zusätzlich zum Kindergeld. Als kleines Einkommen gilt beispielsweise für eine Paarfamilie mit zwei Kindern ein Einkommen von etwa 1400 bis etwa 2400 Euro netto bei mittleren Wohnkosten. Neu ist: Ausschlaggebend für die Prüfung, ob der Notfall-KiZ bewilligt wird, ist für Anträge ab sofort das Einkommen im letzten Monat - nicht mehr der Durchschnitt der letzten sechs Monate. Für Anträge im April ist also das Einkommen von März relevant; für Anträge im Mai das Einkommen von April. Beim Notfall-KiZ müssen Eltern zudem keine Angaben zum Vermögen machen, sofern sie kein erhebliches Vermögen haben. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: Mit dem Notfall-KiZ reagieren wir schnell auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Epidemie auf Familien. Viele Familien haben plötzlich von heute auf morgen nur noch ein kleines Einkommen. Diese Familien brauchen dringend staatliche Unterstützung für sich und ihre Kinder. Neben dem Kurzarbeitergeld und den Lohnfortzahlungen nach dem Infektionsschutzgesetz schaffen wir mit den Anpassungen des Kinderzuschlags einen zusätzlichen Schutzschild für Familien mit kleinen Einkommen vor den Corona-Folgen. Kinderzuschlag auch für Selbstständige  Der Kinderzuschlag erreicht auch Selbständige oder Eltern, die noch keine zwölf Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren und deswegen keinen Zugang zu Kurzarbeiter- oder Arbeitslosengeld haben. In welcher Höhe der Kinderzuschlag gezahlt wird, hängt von der individuellen Situation ab - wie dem Einkommen, der Anzahl der Kinder, den Wohnkosten und dem Alter der Kinder. Mit zunehmendem Einkommen verringern sich die 185 Euro nach und nach bis der KiZ ganz ausläuft. Wer den Kinderzuschlag erhält, ist grundsätzlich von den Kitagebühren befreit. Eltern können mit dem KiZ-Lotsen prüfen, ob sie die Voraussetzungen erfüllen: Fällt die Prüfung positiv aus, stellen Eltern den Antrag einfach online bei der Familienkasse. Automatische Verlängerung des Kinderzuschlags Auch die Lebenslage von Eltern, die aktuell den Kinderzuschlag (KiZ) beziehen, wird besser erfasst: Eltern, die den Kinderzuschlag schon beziehen, können im April oder Mai einen einmaligen Antrag auf Überprüfung stellen. In diesen Fällen wird der Kinderzuschlag mit dem aktuellen Einkommen der Eltern aus dem letzten Monat neu berechnet. Eine Anpassung der Höhe des Kinderzuschlags erfolgt nur, wenn die Überprüfung einen höheren Betrag ergibt. Eltern, die den Antrag auf Kinderzuschlag bereits vor dem 1. April gestellt, aber noch keine Bewilligung erhalten haben, können ebenfalls einen Überprüfungsantrag stellen. Eltern, die den Kinderzuschlag beziehen und bereits den Höchstsatz von 185 Euro erhalten, bekommen eine automatische Verlängerung der Leistung für weitere sechs Monate. Sie müssen keinen neuen Antrag stellen und keine neuen Nachweise vorlegen. Hier finden Sie weitere Fragen und Antworten zum Notfall-KiZ.
(16:24) - Aktuelle Meldungen
Viele Eltern sind während der Corona-Pandemie mit Verdienstausfällen konfrontiert. Um die finanziellen Folgen für Familien abzumildern, passt das Bundesfamilienministerium den Kinderzuschlag an.
(15:04) - Jugendhilfeportal: Artikel
Das neu aufgelegte Online-Seminar des Europarates zur Europäischen Menschenrechtskonvention richtet sich an Mitarbeitende in Behörden, Vertreter/-innen der Zivilgesellschaft sowie Studierende. Bisher ist die Schulung auf Englisch verfügbar, weitere Sprachen sollen in den nächsten Monaten folgen.
(14:44) - Jugendhilfeportal: Artikel
Keine Schule, kein Sport, keine Freunde, und sogar der Spielplatz ist gesperrt. Viele Eltern sind hinsichtlich der Mediennutzung ihrer Kinder derzeit verunsichert. Die Programmberatung FLIMMO bietet daher täglich Tipps für Eltern für die Freizeit mit und ohne Medien sowie zu kindgerechten Informationen zum Coronavirus.
(13:59) - Aktuelle Meldungen
Das Bundesfamilienministerium unterstützt die Mehrgenerationenhäusern dabei, ihre Angebote schnell an die Anforderungen während der Corona-Zeit anzupassen - mit mehr Geld und Unterstützung auf organisatorischer Ebene.
(11:34) - Jugendhilfeportal: Artikel
Soziale Dienstleister und Einrichtungen sind infolge der Coronavirus-Pandemie von schwerwiegenden finanziellen Einbußen bis hin zur Insolvenz bedroht. Sie können ihre wichtige Arbeit derzeit nicht dort leisten, wo sie es sonst tun. Betroffen ist das gesamte Spektrum sozialer Arbeit. Gesetzlich soll das Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) gewährleisten, dass die Leistungsträger, die die sozialen Dienstleister und Einrichtungen mit ihren üblichen, derzeit nicht leistbaren Arbeiten beauftragen, die Zahlungen für diese fortsetzen können. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales stellt hierzu eine FAQ-Liste mit Antworten zu den häufigsten Fragen bereit.
(10:40) - Jugendhilfeportal: Artikel
Die mit der Corona-Krise verbundene Schließung von Tafeln und anderen Unterstützungssystemen stürze arme Menschen in existentielle Krisen, so der Paritätische Wohlfahrtsverband. Der Verband fordert finanzielle Soforthilfen für Bedürftige. Darüber hinaus müssten alle Leistungskürzungen, etwa durch Sanktionen, sofort beendet werden.
(08:16) - Klicksafe News-Feed
Bei den Hausaufgaben liegt das Smartphone oft selbstverständlich neben dem Stiftemäppchen. Darauf befinden sich neben vorinstallierten Apps wie dem Taschenrechner auch digitale Wörterbücher oder Mathe-Apps. Während einige dieser Apps nützliche Hilfen für Schülerinnen und Schüler sein können, bieten künstliche Intelligenzen fertige Lösungen an.
(06:00) - Presseportal.de - Paritätischer Wohlfahrtsverband
Paritätischer Wohlfahrtsverband: Berlin (ots) - Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert die Pflegekassen auf, angesichts der coronabedingten Zusatzbelastungen Prämien für Pflegepersonal zu akzeptieren und zu erstatten. Der vonder Bundesregierung gespannte Pflege-Schutzschirm ...
Tue 31 March, 2020
(18:45) - Der Paritätische Gesamtverband
Das Bundeskabinett wird voraussichtlich am 1.4.2020 über einen Gesetzentwurf für ein Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) beraten. Von den Forderungen des Gesamtverbandes wurde mit Blick auf den Referentenentwurf berücksichtigt, dass auch die elektronische Verordnung von häuslicher Krankenpflege ermöglicht werden soll.
(15:51) - Aktuelle Meldungen
Um Kinder und Jugendliche in der Corona-Krise besser vor häuslicher Gewalt und Missbrauch zu schützen, stimmen sich das Bundesjugendministerium und die Bundesländer über konkrete Hilfs- und Beratungsangebote ab.
(12:44) - Klicksafe News-Feed
Die aktuelle Situation, bei der auch Jugendliche auf eine medienvermittelte Kommunikation angewiesen sind, zeigt, dass es wichtig ist, sich über die aktuelle Mediensituation der Jugendlichen zu informieren, die verschiedenen Kommunikationsformen der Plattformen im Blick zu haben und insbesondere jüngeren Jugendlichen einen sicheren und positiven Umgang in den Medien zu vermitteln.
(11:06) - IAB-Feeds: Allgemeine News

Wirtschaftseinschätzung des IAB

Die deutsche Wirtschaftsleistung bricht durch die Corona-Pandemie ein. War im Januar noch etwas konjunktureller Aufwind zu spüren, so wurden im Februar Lieferketten durch den Produktionsrückgang in China stark beeinträchtigt. Im März kam das öffentliche Leben hierzulande immer weiter zum Stillstand. Dies hinterlässt deutliche Spuren in allen Bereichen der Wirtschaft. Die Vorlaufindikatoren lassen schwere Zeiten erwarten. Sowohl der Geschäftsklimaindex als auch das Arbeitsmarktbarometer verzeichnen bisher noch nie gesehene Rückgänge.

Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum.

(10:56) - Presseportal.de - Paritätischer Wohlfahrtsverband
Paritätischer Wohlfahrtsverband: Berlin (ots) - Der Paritätische fordert ein sofortiges Notprogramm für Menschen in Hartz IV und in der Altersgrundsicherung. Die mit der Corona-Krise verbundene Schließung von Tafeln und anderen Unterstützungssystemen stürze arme Menschen in ...
(10:50) - Der Paritätische Gesamtverband
Pressemeldung vom 31.03.2020
(10:03) - IAB-Feeds: Allgemeine News

Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, Erstaufnahme

Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Februar 2020 gegenüber dem Vormonat um gut 26.000 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Januar 2020 bei 13,3 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Januar 2020 51,8 Prozent und hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,9 Prozentpunkte erhöht.

Zuwanderungsmonitor, März 2020

(08:50) - Deutscher Bundesjugendring
Die Rentenkommission hat ihre Ergebnisse vorgelegt. Die Haltelinie für das Rentenniveau liegt im Kommissionsvorschlag zwischen 44 und 49 Prozent. Wir sagen: Ein weiteres Absinken des Rentenniveaus unter 48 Prozent darf nicht geschehen. „Das geht vor allem zu Lasten der heutigen Jugend und wäre ein klarer Bruch der Idee der Generationengerechtigkeit!“, sagt unser Vorstandsmitglied Matthias Schröder. Unsere Forderung: Das Niveau muss wieder auf 50 Prozent anwachsen.
Mon 30 March, 2020
(19:19) - RSS-Feed
Expertinnen und Experten befürchten angesichts der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Beschränkungen und Ängsten eine Zunahme häuslicher Gewalt. Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" leistet hier wichtige Arbeit. Ausgehbeschränkungen, Sorgen um die Gesundheit, Existenzängste und ein Familienleben dauerhaft auf engstem Raum: Angesichts der Corona-Krise befürchten Expertinnen und Experten, dass Fälle von häuslicher Gewalt zunehmen könnten. Umso wichtiger ist es, dass die Hilfestrukturen funktionieren - allen voran auch das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen".Teaser Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey hat am 26. März den Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons für ihren Einsatz gedankt, der gerade auch in der gegenwärtigen Corona-Krise unverzichtbar ist. Zugleich stellte sie eine Studie zur Wirksamkeit des Hilfetelefons vor. Dr. Franziska Giffey: Das seit 2013 bestehende Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen' ist fest verankert und inzwischen aus dem Hilfesystem nicht mehr wegzudenken. Die Studie zeigt, dass die Qualität des Beratungsangebots hoch ist und dass die Anonymität, die Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit sowie die Beratung in insgesamt 18 Sprachen gesichert sind. Belegt ist außerdem, dass die Vermittlung von Anrufenden in das örtliche Hilfesystem gut angenommen wird. Das sind erfreuliche Nachrichten in dieser schwierigen Zeit, in der das Hilfesystem besonders herausgefordert ist. Wirksamkeitsstudie durchgeführt Im Auftrag des Bundesfrauenministeriums hat die INTERVAL GmbH Berlin das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" nach fünfjähriger Betriebszeit auf seine Wirksamkeit hin untersucht. Als Basis nutzten die Forscherinnen und Forscher die Vorgangsdaten des Hilfetelefons, Befragungen und Interviews mit Fachkräften des Hilfetelefons, repräsentative Bevölkerungsbefragungen von Frauen und Männern sowie spezifischer Zielgruppen, Online-Erhebungen und Interviews bei und von Nutzerinnen und Nutzern sowie von Fachkräften des Hilfe- und Unterstützungssystems vor Ort. Hilfetelefon ergänzt Unterstützungssystem Mit dem rund um die Uhr erreichbaren Hilfetelefon ist es gelungen, eine Leerstelle im Unterstützungssystem zu schließen, das Angebot fachpolitisch einzubetten und im bestehenden Hilfe- und Unterstützungssystem fest zu verankern. Der Bekanntheitsgrad des Angebots ist laut der Studie vergleichsweise hoch. Laut Befragungen würden über 60 Prozent der Frauen im Internet nach Beratungsangeboten suchen und somit auf das Hilfetelefon stoßen. Auch stieg die Zahl der Kontaktaufnahmen in den ersten fünf Jahren des Hilfetelefons kontinuierlich an. Über 90 Prozent erfolgen telefonisch, der Rest per Internet. Über drei Viertel der Beratungskontakte sind Erstkontakte. Der Großteil der Beratungen wird mit von Gewalt betroffenen Frauen, der eigentlichen Zielgruppe, geführt (70 Prozent). In weit geringerem Maße werden Unterstützerinnen und Unterstützer (21 Prozent) sowie Fachkräfte (sechs Prozent) beraten. In sieben Prozent der Beratungen war es nötig, eine Dolmetscherin hinzuzuziehen. Rund ein Viertel der Beratungen fand in den Abend- und Nachtstunden zwischen 20 und 8 Uhr statt. Weitervermittlungen erfolgten in rund zwei Drittel der Beratungen.  Dr. Franziska Giffey: Auch in Zeiten von Corona müssen Frauen, die von Gewalt betroffen sind, die Hilfe bekommen, die sie benötigen. Ich freue mich, dass die offene und auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete Beratung des Hilfetelefons so positiv bewertet wird. Betroffene Frauen bekommen hier wichtige erste Hilfe: Wie kann ich mich aus der Gewaltsituation befreien? Wer unterstützt mich dabei vor Ort? Welche Angebote des Unterstützungssystems gibt es überhaupt? Mit dem Hilfetelefon ist es uns gelungen, einen niedrigschwelligen und zentralen Zugang in das örtliche Hilfe- und Unterstützungssystem zu schaffen, der auch von den Fachkräften der Angebote vor Ort sehr wertgeschätzt wird. Auch während der aktuellen Corona-Krise setzen wir alles daran, um den Betrieb und die Funktionsfähigkeit des Hilfetelefons aufrecht zu erhalten. Mit den Bundesländern haben wir verabredet, dass, sollten Frauenhauskapazitäten erschöpft sein, unbürokratisch Hotels oder leerstehende Ferienwohnungen durch Länder und Kommunen für die Unterbringung ausgeweitet werden können. Erst- und Krisenunterstützung leisten Das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der kostenfreien Nummer 08000 116 016 leistet Erst- und Krisenunterstützung, bei Gewalt gegen Frauen gibt es Rat und Hilfe rund um die Uhr, anonym, in insgesamt 18 Sprachen, barrierefrei. Seit März 2013 wurden mehr als 200.000 Personen beraten, darunter auch Ratsuchende aus dem sozialen Umfeld gewaltbetroffener Frauen sowie Fachkräfte. Das Hilfetelefon ist online zu erreichen.  Angesichts der Corona-Krise könnten Druck und Konflikte in Familien auch in Gewalt gegen Kinder und Jugendliche münden. Das Bundesfamilienministerium wird deshalb unter anderem die vorhandenen telefonischen Beratungsangebote stärken. Dazu gehören die "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche, erreichbar unter 116 111, und das Elterntelefon, unter 0800 111 0550. Zudem werden im Netz niedrigschwellige Hilfsangebote für Kinder, Jugendliche und Eltern ausgebaut.  Die komplette Studie der INTERVAL GmbH Berlin zum Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" wird in Kürze veröffentlicht.
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Derzeit kursieren Informationen, dass aufgrund der Corona-Krise jede Familie unabhängig vom Einkommen Anspruch auf den Notfall-Kinderzuschlag hat. Um ihn zu bekommen, muss der individuelle Bedarf jedoch weiterhin geprüft werden. BildDer Kinderzuschlag (KiZ) ist eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für erwerbstätige Eltern mit kleinen Einkommen, die genug für sich selbst verdienen, aber bei denen es nicht oder nur knapp reicht, um auch für den gesamten Bedarf der Familie aufzukommen. Für ein Paarfamilie mit zwei Kindern ist das ein Einkommen von circa 1400 bis circa 2400 Euro netto. Bei hohen Wohnkosten kommen auch höhere Werte in Betracht. Da viele Familien und Alleinerziehende durch die Corona-Pandemie Einkommenseinbußen haben, wurde der reguläre Kinderzuschlag jetzt angepasst. Was ändert sich mit dem Notfall-KiZ? Neu ist, dass für die Prüfung, ob der Kinderzuschlag bewilligt werden kann, ab dem 1. April 2020 das Einkommen der Eltern im Monat vor Antragstellung ausschlaggebend ist. Im regulären KiZ ist es das durchschnittliche Einkommen der letzten sechs Monate. Damit reagiert die Bundesregierung auf die kurzfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Familien und Kinder, die aktuell weniger Geld haben und nur noch über ein kleines Einkommen verfügen, sollen so unterstützt werden. Der Notfall-KiZ soll ab dem 1. April 2020 beantragt werden können. Wichtig: Aktuell verbreitet sich die Information, dass alle Familien, die Kindergeld bekommen, auch uneingeschränkt Anspruch auf den Kinderzuschlag beziehungsweise den Notfall-KiZ in Höhe von maximal 185 Euro haben. Das ist nicht richtig. Wer bekommt Kinderzuschlag oder Notfall-KiZ? Der Kinderzuschlag oder der Notfall-KiZ wird Eltern gezahlt, die für ihre Kinder auch Kindergeld erhalten. Das ist aber nicht die einzige Voraussetzung. Die Kinder müssen im Haushalt der Familie leben, unter 25 Jahre alt und nicht verheiratet oder verpartnert sein. Darüber hinaus richtet sich der Anspruch auf Kinderzuschlag nach der individuellen Lebenslage der Familie, insbesondere den Wohnkosten und der Höhe des Einkommens der Familie. Der Anspruch auf Kinderzuschlag besteht für Familien mit kleinem Einkommen. Das bedeutet, dass die Eltern genug für sich selbst verdienen, aber nicht oder nur knapp für den gesamten Bedarf der Familie aufkommen können. Anspruch mit dem KiZ-Lotsen prüfen Ob ein Antrag auf Kinderzuschlag gestellt werden sollte, kann mit dem KiZ-Lotsen der Familienkasse ermittelt werden. Alle Anträge werden von der zuständigen Familienkasse geprüft, die über sie entscheidet.
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Um von häuslicher Gewalt betroffene Frauen auch während der Corona-Zeit gut zu schützen, haben das Bundesfrauenministerium und die Bundesländer umfangreiche Hilfsmaßnahmen vereinbart. Die Corona-Krise hat auch besondere Auswirkungen auf die Lebenssituation von Frauen. Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey hat deshalb mit den Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -ministern der Bundesländer zehn Maßnahmen vereinbart, die Frauen jetzt konkret helfen können. Dr. Franziska Giffey: Es ist wichtig, dass Frauen jetzt schnell und unbürokratisch Schutz und Beratung bekommen. Gemeinsam können Bund, Länder und Kommunen viel dafür tun. Frauen, die zu Hause Gewalt erfahren, brauchen Rettungsanker wie das Hilfetelefon oder einen sicheren Zufluchtsort. Dass einzelne Kommunen dafür bereits leerstehende Wohnungen oder Hotels anmieten, zeigt, was alles möglich ist. Und auch bei der Beratung von Schwangeren in Konfliktsituationen muss das übliche Verfahren der Lage angepasst und auf Telefon- oder Internet-Kommunikation umgestellt werden. Es ist jetzt die Zeit für pragmatische und unkonventionelle Lösungen. Da, wo Hilfe gebraucht wird, muss geholfen werden. 1. Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" aufrechterhalten Es ist wichtig, dass das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der Nummer 08000 116 016 weiterhin rund um die Uhr und in 18 Sprachen Betroffene, für deren soziales Umfeld und für Fachkräfte berät. Beim Hilfetelefon wird alles unternommen, um dessen Betrieb und Funktionsfähigkeit trotz der Corona-Krisenlage aufrechtzuerhalten. Anrufende müssen aufgrund geringerer personeller Besetzung mit Beraterinnen allerdings eventuell mit Wartezeiten rechnen. 2. Hilfetelefon "Schwangere in Not" aufrechterhalten Damit schwangere Frauen in Konfliktlagen unverzüglich eine Ansprechpartnerin finden, bleibt auch das Hilfetelefon "Schwangere in Not" unter der Nummer 0800 40 40 020 durchgängig in Betrieb. Denn Frauen in Not müssen zu jeder Zeit die erforderliche Hilfe und Unterstützung erhalten können. 3. Schwangerschaftskonfliktberatung aufrechterhalten Dringend notwendig bleibt die Unterstützung schwangerer Frauen nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz. Das Gesetz bietet Spielraum dafür, dass Schwangerschaftskonfliktberatung zum Beispiel online und per Telefon durchgeführt und die Beratungsbescheinigung zur Fristwahrung per E-Mail oder Post ohne persönliches Erscheinen der Schwangeren versendet werden kann. 4. Ausbau von Frauenhäusern und Hilfseinrichtungen fördern  Seit Januar 2020 unterstützt der Bund den Ausbau von Frauenhäusern und anderen Hilfseinrichtungen mit dem Bundesinvestitionsprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen". Das Volumen liegt bei 120 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren. Um in der aktuellen Situation möglichst viele Anträge bewilligen und die in diesem Haushaltsjahr zur Verfügung stehenden Bundesmittel möglichst weitgehend ausschöpfen zu können, werden die Antragsfristen erweitert. Die erste Antragsfrist endet am 30. Juni, die zweite am 15. September. Der Abgabeschluss im folgenden Jahr ist der 31. März 2021. Alle aktuellen Informationen zum Bundesinvestitionsprogramm und dem Förderverfahren finden Sie auf der Website des Bundesfamilienministeriums. 5. Frauenhaus- und Frauenberatungsinfrastruktur schützen Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen stehen durch die Corona-Auswirkungen - wie viele andere soziale Dienste auch - vor besonderen Herausforderungen und Belastungen. Bund, Länder und Kommunen müssen gemeinsam alles tun, um diese Einrichtungen auch in der Krise arbeitsfähig zu halten und zu verhindern, dass sie in eine bedrohliche finanzielle Schieflage geraten. Im Sozialschutz-Hilfspaket der Bundesregierung sind im Kontext der Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 Instrumente enthalten, mit denen ausdrücklich auch für Gewaltschutzeinrichtungen Auffangmöglichkeiten geschaffen werden. Dazu gehören Frauenhäuser und Fachberatungsstellen, die in einem Rechtsverhältnis zu Leistungsträgern des Sozialgesetzbuches stehen. Auch die Belange von Menschen mit Behinderung und ihr Unterstützungsbedarf finden in diesem Entwurf ausdrücklich Berücksichtigung. 6. Corona-bedingte Engpässe bei Frauenhauskapazitäten pragmatisch lösen Sofern wegen des Corona-bedingten Wegfalls von Unterbringungsmöglichkeiten in Frauenhäusern oder aufgrund akut ansteigender Nachfrage nach Schutzplätzen dringend neue Kapazitäten benötigt werden, sollten auch unkonventionelle Wege in Erwägung gezogen werden. Beispielsweise könnte die kurzfristige Anmietung von Hotels und Ferienwohnungen geprüft werden. Sachgerechte Lösungen können hierfür allein vor Ort durch Kommunen und Länder gefunden werden. Die Frauenhauskoordinierung und die Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser (ZIF) als Vernetzungsstellen der Frauenhäuser auf Bundesebene haben bereits mehrere Sonderinformationen und Hinweise für ihre Mitgliedseinrichtungen bereitgestellt. 7. Prostituierte schützen Die Beschränkungen zum Zwecke einer langsameren Ausbreitung des Coronavirus haben auch nachhaltige Auswirkungen auf den gesamten Bereich der Prostitution, insbesondere auf die wirtschaftliche und soziale Lage von Sexarbeitenden. Hierzu gehört insbesondere, dass viele in der Prostitution tätige Personen aufgrund der Schließungen von Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen von Obdachlosigkeit bedroht sind. Durch den Einbruch der finanziellen Einnahmen fehlen die Mittel für alternative Übernachtungsmöglichkeiten. Die Bundesländer sind für die Anwendung und Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes zuständig. Dies ermöglicht gerade auch in der gegenwärtigen Situation, dass sachgerechte Entscheidungen unter Berücksichtigung der konkreten Bedingungen vor Ort getroffen werden können. Das Bundesfrauenministerium bietet den Ländern Auslegungshinweise an, welche sie bei ihren eigenen Entscheidungen mit einbeziehen können. Die Schließung von Prostitutionsbetrieben bedeutet nicht, dass Sexarbeitende nicht mehr in diesen übernachten dürfen. 8. Landespolizeigesetze und Gewaltschutzgesetz nutzen Bedingt durch die Corona-Krise könnte es zu einem Anstieg der Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt kommen. Umso wichtiger ist, dass die Betroffenen die ihnen zur Verfügung stehenden Schutzmechanismen nach dem Gewaltschutzgesetz und nach den Landespolizeigesetzen kennen und nutzen. Nach dem Gewaltschutzgesetz können Opfer von häuslicher Gewalt zivilrechtliche Schutzanordnungen wie Kontakt-, Näherungs- und Belästigungsverbote gegen den Täter oder die Täterin beantragen sowie die Wegweisung der gewalttätigen Person aus der Wohnung erwirken. Entsprechende Entscheidungen treffen die Familiengerichte. Auch die Polizei kann eine gewalttätige Person aus der Wohnung verweisen und - soweit landesrechtlich bestimmt - eine solche polizeiliche Wegweisung für mehrere Tage aussprechen. In der aktuellen Situation sollten alle rechtlichen Möglichkeiten genutzt werden, den Täter aus der Wohnung zu verweisen, um Frauen und Kinder zu schützen. 9. Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit stärken Länder, die Täterarbeit fördern, sollten die besondere Situation während der Corona-Pandemie berücksichtigen, falls Täterarbeitseinrichtungen ihrer wichtigen Tätigkeit nicht wie gewohnt nachgehen können. Arbeit mit den Tätern bei häuslicher Gewalt ist ein enorm wichtiger Baustein zur Prävention häuslicher Gewalt. Wegen der Corona-Auswirkungen empfiehlt die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt (BAG TäHG) aktuell ihren knapp 80 Mitgliedsorganisationen, von persönlichen Kontakten mit Klienten bis auf Weiteres abzusehen, das heißt, Gruppen-, Einzel- sowie Paargesprächsangebote sollten ausgesetzt werden. Dennoch sollten anderweitige Kontakte mit Klienten möglich sein, diese sollten sich auf Telefon oder online beschränken. Das Bundesfrauenministerium und die BAG TäHG möchten die Qualität von Täterarbeit durch eine bundesweite Vernetzung verbessern. Die BAG TäHG soll mithilfe einer Förderung in die Lage versetzt werden, ihre bisherige Arbeit weiter auszubauen. Die in der Istanbul-Konvention vorgesehene Kooperation mit spezialisierten Hilfsdiensten für Opfer ist ein wichtiger Schwerpunkt dieser Arbeit. 10. Initiative "Stärker als Gewalt" bündelt Hilfsangebote Die Website der Initiative "Stärker als Gewalt" des Bundesfrauenministeriums bündelt bestehende Hilfsangebote für gewaltbetroffene Frauen und Männer und zeigt praktische Maßnahmen und Wege zur Hilfe und Unterstützung auf. Um Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen oder bedroht sind oder sich in anderen akuten Krisensituationen befinden, eine noch schnellere Übersicht und schnellen Zugang zu den wichtigsten telefonisch und online erreichbaren (Notfall-)Hilfsangeboten zu bieten, werden diese direkt beim Öffnen der Website auf einen Blick angezeigt. Die Website bietet auch Informationen und Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Männer.
(17:25) - Der Paritätische Gesamtverband
Der Bundesrat hat am 27. März 2020 Maßnahmen zur Unterstützung der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in der Corona-Krise zugestimmt, um die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und die Versorgung von Pflegebedürftigen sicherzustellen (COVID-19 Krankenhausentlastungsgesetz). Der Bundestag hatte diese nur zwei Tage zuvor verabschiedet. Damit ist auch wie erwartet der Pflege-Schutzschirm beschlossen worden. Um die Maßnahmen schnell greifen zu lassen, verlief das Gesetzgebungsverfahren unter Verkürzung aller Fristen innerhalb weniger Tage. Auch der Bundesrat hatte sich bereiterklärt, auf seine eigentlich dreiwöchige Beratungszeit zu verzichten. Das Gesetz wurde im Bundesgesetzblatt verkündet und ist in den überwiegenden Teilen bereits in Kraft getreten.
(15:38) - RSS-Feed
Köln, 30. März 2020. Seitenstark-Netzwerk bietet Forum und qualitätsgeprüfte Inhalte. Kinder, Eltern und Grundschulen brauchen dringend Unterstützung, um während der Schulschließungen das Lernen zu Hause zu ermöglichen. Zur Freizeitgestaltung sind Ideen für Spiele oder kreative Beschäftigungen gefragt. Die engagierten Kinderwebseiten, die sich im Netzwerk Seitenstark zusammengeschlossen haben, bieten attraktive und qualitätsgeprüfte Onlineangebote für Kinder.
(15:33) - Klicksafe News-Feed
Das deutschlandweite Kontaktverbot sorgt dafür, dass viele Menschen mehr Zeit als sonst zu Hause verbringen. Das kann schön sein - aber auch sehr anstrengend. In dieser ungewohnten Situation können rasch Konflikte entstehen, denen man nicht so einfach aus dem Weg gehen kann. Die meisten Streitigkeiten sind sicherlich harmlos und lassen sich rasch beilegen, aber was, wenn nicht? Um Eskalationen zu verhindern oder Hilfe zu holen, können Sie kostenlose Beratungsangebote in Anspruch nehmen.
(14:11) - Der Paritätische Gesamtverband
Wir funktionieren Videokonferenzen eigentlich? Was muss ich beachten? Was für Anbieter gibt es? Unser Webzeugkoffer-Beitrag bietet eine kleine Einführung.
(13:18) - Presseportal.de - Paritätischer Wohlfahrtsverband
Paritätischer Wohlfahrtsverband: Berlin (ots) - Der Paritätische Gesamtverband zeigt sich alarmiert aufgrund des akuten Mangels an Schutzkleidung und der Preisexplosionen bei entsprechenden Produkten während der Corona-Krise. Der freie Markt sei ganz offensichtlich nicht in der ...
Fri 27 March, 2020
(16:42) - Aktuelle Meldungen
Um von häuslicher Gewalt betroffene Frauen auch während der Corona-Zeit gut zu schützen, haben das Bundesfrauenministerium und die Bundesländer umfangreiche Hilfsmaßnahmen vereinbart.